#Stoffwechsel: Immernoch hinterher, aber hoffnungsvoll

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Ich bin zurück aus dem wunderschönen und 20° warmen Lissabon und im Norden Deutschlands wieder sehr damit beschäftigt, an der Liste meiner ganz dringenden Aufgaben zu arbeiten. Und Nähpläne zu schmieden – denn wenn alles so läuft, wie ich mir das vorstelle, werde ich in einer Woche (fünf Arbeitstage!) für drei Wochen (DREI!!) in das Nähbootcamp die Weihnachtsferien starten. Mein nähmaschinenfeindlicher Nachbar kann sich warm anziehen.

Nachdem ich stundenlang mit dem Babycord aus meinem Stoffwichtelpaket gekuschelt habe, habe ich mir heute einen Ruck gegeben und beschlossen, dass ich eine kurze Winterhose brauche und dazu ein Scout-Shirt aus dem wunderschönen Vögelchenstoff nähen werde. Wenn ich denn überhaupt noch weiß, wie rum man eine Nähmaschine hinstellt – so richtig genäht habe ich seit gefühlten Ewigkeiten nicht mehr. Was furchtbar schade ist, aber wirklich nicht zu ändern war; 2014 war ich mehr so Teilzeit-Nähnerd.

Neben dem dezenten schlechten Gewissen, das großzügig bemessene Timing dieses Sewalongs nicht auf die Reihe bekommen zu haben, beschäftigt mich nun vor allem die Neugier: Wer mag wohl mein Stoffwichtel sein? Wer war so mutig, mit keinen Streifenjersey zu schicken und hat mit so viel Liebe zum Detail die Fahrrad-Sticker ausgesucht, die auf dem Päckchen klebten? Ich bin gespannt und habe wirklich keine Ahnung, wer du sein könntest.

Liebe Frau 700sachen, liebe Lotti – herzlichsten Dank dafür, dass ihr diesen tollen Sewalong organisiert (und stets freundliche Erinnerungen an Turnbeutelvergesser wie mich geschickt) habt. Es war mir, bei aller Nervosität, ein Vergnügen, daran teilzunehmen! <3